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Neujahr 2026 – Börsen geschlossen

Der 1. Januar 2026 ist ein Feiertag – Börsen in Europa und den USA sind geschlossen.

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Der 1. Januar 2026 fällt auf einen Donnerstag – in Europa und den USA ist Neujahr ein Feiertag, die Börsen sind geschlossen. Der erste Handelstag des Jahres 2026 ist damit der 2. Januar. Für uns hat der Feiertag keine strategische Bedeutung – wir kaufen unabhängig vom Kalender regelmäßig ein. Das Jahr 2025 ging mit einer starken Bilanz zu Ende: DAX mit rund 23 Prozent Plus, Gold über 4.500 Dollar, Europa vor den USA. In diesem Beitrag ordnen wir den Neujahrstag ein und geben einen Ausblick auf 2026.

Das Börsenjahr 2025 in Kürze

Das Jahr 2025 ging für den DAX mit einem Plus von rund 23 Prozent zu Ende – das beste Ergebnis seit 2019. Der Index durchbrach erstmals die 24.000-Punkte-Marke und erreichte 34 Rekordstände – 31 davon in der ersten Jahreshälfte. Europäische Börsen haben die US-Märkte bei der Performance übertroffen; internationale Investoren verlagerten Kapital nach Europa – getrieben von Zolldrohungen und der Suche nach Alternativen zu teuren US-Titeln. Themen wie Verteidigung (Rheinmetall), Infrastruktur und Energiewende (Siemens Energy) und Banken (Commerzbank) trieben die Kurse. Gold erreichte Rekordstände von über 4.500 Dollar je Feinunze und legte seit Jahresbeginn um etwa 70 Prozent zu. Die Fed senkte die Zinsen im September, Oktober und Dezember 2025 auf 3,50 bis 3,75 Prozent; die EZB senkte im Juni 2025 auf 2,0 Prozent (Einlagenzins) und beließ die Zinsen im Oktober und Dezember unverändert.

Bedeutung des Neujahrstags für uns

Der 1. Januar hat für uns keine strategische Bedeutung – die Börsen sind geschlossen, es gibt keine Handelsmöglichkeit. Wir kaufen unabhängig vom Kalender regelmäßig ein – der nächste Lauf erfolgt typischerweise am ersten Handelstag (2. Januar) oder am vereinbarten Termin. Wenn wir zum Jahresstart prüfen, ob die Allokation noch passt, schichten wir nicht aus Euphorie oder Panik um. Starke Jahre wie 2025 sind für uns kein Garant für 2026 – breite Streuung und Geduld zählen für uns mehr als der Versuch, den perfekten Zeitpunkt zu treffen.

Ausblick 2026

Für 2026 bleiben Zinspolitik (Fed, EZB), Handel und Geopolitik zentrale Themen. Die Fed entscheidet am 28. Januar 2026 über den Leitzins (Erwartung: unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent); die Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell folgt um 20:30 Uhr MEZ. Die EZB hat im Januar 2026 keine Zinssitzung – der Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent. Handelsspannungen zwischen den USA und Europa können 2026 erneut Volatilität auslösen. Wir prognostizieren das neue Jahr nicht – wir streuen breit und sparen regelmäßig und profitieren langfristig von der Entwicklung der Weltwirtschaft.

Langfristige Strategie

Wenn wir 2026 mit regelmäßigen Käufen starten oder fortfahren, streuen wir von Anfang an über viele Länder und Branchen. Wir kaufen unabhängig vom Kalender regelmäßig ein – in guten wie in schlechten Phasen – und glätten so den Einstiegspreis über viele Jahre. Der Neujahrstag ist für uns kein magisches Datum; die konsistente Strategie über viele Jahre zählt für uns mehr als der erste Tag des Jahres. Qualität, Streuung und Geduld zählen für uns mehr als der Ausblick auf die nächsten zwölf Monate.

Fazit

Neujahr 2026 – Börsen geschlossen. Der erste Handelstag ist der 2. Januar. Wir streuen breit und sparen regelmäßig. Wenn wir 2026 mit derselben Disziplin wie 2025 weiter sparen und streuen, sind wir gut aufgestellt – unabhängig davon, ob das neue Jahr an der Börse positiv oder negativ ausfällt.

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