Der Januar 2026 geht mit einer bemerkenswerten Bilanz zu Ende: Der DAX durchbrach am 7. Januar erstmals die 25.000-Punkte-Marke und erreichte am 14. Januar seinen Höchststand von 25.508 Punkten – am 28. Januar schloss der Index bei etwa 24.840 Punkten. Gold überschritt am 26. Januar erstmals die 5.000-Dollar-Marke und notierte am 27. Januar bei 5.083,57 Dollar. Die Fed hielt am 28. Januar den Leitzins unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Ölpreise stiegen Anfang Januar (Iran-Spannungen), fielen ab Mitte Januar (Entspannung). Die BaFin warnte vor gefälschten Investment-Plattformen; SAP legte starke Geschäftszahlen vor, die Aktie notierte dennoch schwach. In diesem Beitrag ordnen wir den Januar ein und geben Hinweise für Anleger.
Einordnung für Anleger
Starke Monate sind kein Garant für die Zukunft. Wir streuen breit, wenn wir langfristig investieren, regelmäßig sparen und sich nicht von kurzfristigen Trends leiten lassen. Der DAX hat im Januar 2026 Rekordstände erreicht – das bedeutet nicht, dass Februar dasselbe gilt. Gold hat die 5.000-Dollar-Marke überschritten – die Bewertung ist hoch. Wenn wir diszipliniert sparen und breit streuen, profitieren wir langfristig von der Entwicklung der Weltwirtschaft – unabhängig von der Performance eines einzelnen Monats.
Themen im Überblick
Der Januar 2026 brachte sieben Rekordstände beim DAX – von 25.003 Punkten am 7. Januar über 25.281 am 9. Januar bis 25.508 am 14. Januar; am 28. Januar schloss der Index bei etwa 24.840 Punkten. Gold überschritt am 26. Januar erstmals 5.000 Dollar und notierte am 27. Januar bei 5.083,57 Dollar. Die Fed hielt am 28. Januar den Leitzins unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent; zwei Gouverneure stimmten für eine weitere Senkung. Ölpreise stiegen Anfang Januar (Iran-Spannungen, Brent bei 64,26 Dollar), fielen ab Mitte Januar (Entspannung, WTI unter 59 Dollar). Die BaFin warnte vor gefälschten Investment-Plattformen; SAP legte starke Q3-2025-Zahlen vor, die Aktie notierte dennoch schwach nahe dem 52-Wochen-Tief. Der S&P 500 zeigte volatile Bewegungen (u. a. Tagesverlust von bis zu 2,06 Prozent am 20. Januar).
Sparplan und langfristige Strategie
Wer im Januar 2026 mit einem Sparplan auf breite Streuung weiter spart oder neu startet, hat von der starken europäischen Performance und der Gold-Rally indirekt profitiert – ohne alles auf einen Index oder eine Anlageklasse zu setzen. Rekordstände sind kein Grund, die Strategie zu ändern; Rücksetzer sind kein Grund, in Panik zu verkaufen. Qualität, Streuung und Geduld zählen mehr als der Rückblick auf einen einzelnen Monat. Das Börsenjahr 2026 wird weitere Themen bringen – breite Streuung und regelmäßiges Sparen bleiben die bessere Strategie.
Fazit
Der Januar 2026 brachte Rekordstände beim DAX (25.508 Punkte) und bei Gold (über 5.000 Dollar), die Fed hielt die Zinsen unverändert. Wir streuen breit, sparen regelmäßig und reagieren nicht auf kurzfristige Prognosen.