Gold setzt im Januar 2026 die Rally von 2025 fort – der Preis nähert sich der psychologisch wichtigen Marke von 5.000 Dollar je Feinunze. 2025 hatte Gold Allzeithochs von über 4.500 Dollar erreicht und seit Jahresbeginn um etwa 70 Prozent zugelegt. Treiber waren und sind Zentralbanknachfrage, geopolitische Unsicherheit (u. a. Trump-Politik, Nahost, Grönland), lockere US-Geldpolitik und Rekordzuflüsse in Gold-ETFs. In diesem Beitrag ordnen wir die Entwicklung ein und geben Hinweise für Anleger.
Gründe für den Anstieg
Der rapide Preisanstieg wird hauptsächlich durch geopolitische Spannungen und Verunsicherung an den Finanzmärkten ausgelöst – insbesondere durch die Politik von US-Präsident Donald Trump. Zusätzliche Faktoren sind die lockere US-Geldpolitik (Fed bei 3,50 bis 3,75 Prozent), steigende Goldkäufe durch Zentralbanken sowie Rekordzuflüsse in börsengehandelte Goldfonds (ETFs). Gold fungiert als sichere Anlage in unsicheren Zeiten. Die Bewertung ist historisch hoch – Rücksetzer sind möglich, wenn die Unsicherheit nachlässt.
Bewertung und Risiken
Gold hat 2025 und 2026 kräftig zugelegt – die Bewertung ist historisch hoch. Wer Gold hält, sollte den Anteil am Portfolio begrenzt halten (typisch wenige Prozent). Gold eignet sich als kleine Beimischung, nicht als Kernposition. Langfristig zählen Aktien und Anleihen mehr für den Vermögensaufbau. Die Preise sind hoch – Rücksetzer sind möglich. Wer jetzt in Gold einsteigt, kauft auf Rekordniveau – das bedeutet höheres Risiko für kurzfristige Verluste.
Ausblick auf die 5.000-Dollar-Marke
Am 26. Januar 2026 wird der Goldpreis erstmals die Marke von 5.000 Dollar pro Feinunze übersteigen und zeitweise auf über 5.052 Dollar klettern. Bereits am 25. Januar liegt der Preis bei 5.031 Dollar je Feinunze, am 27. Januar notiert Gold bei 5.083,57 Dollar. Der rapide Preisanstieg wird hauptsächlich durch geopolitische Spannungen und Verunsicherung an den Finanzmärkten ausgelöst – insbesondere durch die Politik von US-Präsident Donald Trump. Zusätzliche Faktoren sind lockere US-Geldpolitik, steigende Goldkäufe durch Zentralbanken sowie Rekordzuflüsse in Gold-ETFs.
Einordnung für Anleger
Wenn wir bereits eine kleine Goldbeimischung (z. B. über einen Gold-ETF) halten, haben wir von der Rally profitiert – eine Übergewichtung ist jedoch nicht ratsam. Wir müssen nicht zwingend Gold einsteigen, wenn wir keins halten – breite Streuung in Aktien und Anleihen (z. B. , Anleihen-ETF) bleibt die Basis einer langfristigen Strategie. Gold kann optional als kleine Beimischung dazu beitragen, das Portfolio zu streuen – typisch wenige Prozent. Die Entscheidung liegt bei uns; die Bewertung ist hoch, das Risiko für Rücksetzer erhöht.
Fazit
Gold setzt im Januar 2026 die Rally von 2025 fort und nähert sich der 5.000-Dollar-Marke. Treiber sind Geopolitik, Zentralbanknachfrage und lockere US-Geldpolitik. Wir halten Gold nur als kleine Beimischung.